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PollenflugkalenderDer praktische Pollenflugkalender bietet Ihnen eine Übersicht über die Blütezeiten der verschiedenen Pollenverursacher.

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Heuschnupfen Wissen




Heuschnupfen: Die häufigsten Pollen als Allergieauslöser im Überblick

Es sind vor allem die Pollen von Bäumen, Gräsern und auch Kräutern, die die allergische Reaktion bei einem Pollenallergiker auslösen. Diese Pollen gelangen über die Atemwege in den Körper und führen hier aufgrund der Fehlsteuerung des Immunsystems zu einer erhöhten Histaminausschüttung. Die Folgen kennt jeder Pollenallergiker nur zu gut: Der lästige Juckreiz in Nase und Gaumen, tränende und brennende Augen oder auch heftige Niesanfälle machen den Alltag mit Heuschnupfen oft zur Qual.

Die Pollen im Überblick

Nicht alle Pollen sind bekannt dafür, dass sie Heuschnupfen Symptome auslösen. Hier gibt es deutliche Unterschiede.

So gelten beispielsweise die Pollen von Birke, Hasel und Erle als einige der aggressivsten Pollen von Laubbäumen. Generell sind es eher die Laubbäume, die für die allergische Reaktion bei Pollenallergikern sorgen. Zu diesen zählen neben den bereits genannten auch Bäume wie die Buche, Esche, Linde oder auch Ulme und Weide. Unter den Nadelbäumen ist insbesondere die Kiefer bekannt dafür,  Heuschnupfen zu verursachen.

Heuschnupfen: Die häufigsten Pollen als Allergieauslöser im ÜberblickGräser haben ihre Blütezeit vor allem in den Sommermonaten von Juni bis August. Gräser, die mit Heuschnupfen in Verbindung gebracht werden, sind beispielweise Rispengras, Wiesenlieschgras oder auch Ruchgras. Doch auch die Pollen von Getreide können bei Heuschnupfen-Allergikern zu juckender Nase, tränenden Augen und Niesattacken führen: zu den Getreidearten, die Heuschnupfen verursachen können, zählen zum Beispiel Flughafer, Roggen, Weizen oder auch Gerste.

Nicht zuletzt sind es gewisse Kräuter, die den Heuschnupfen auf dem Gewissen haben. Hier sind zum Beispiel Sauerampfer, Beifuß, Gänsefuß oder auch Ambrosia (Traubenkraut) zu nennen.


Pollenflug: Je nach Pflanze und Saison

Der Heuschnupfen ist eine saisonal auftretende Allergie. Das hängt direkt mit dem Pollenflug zusammen. Denn je nachdem, wann die jeweils verantwortliche Pflanze ihre Blütezeit hat, treten die Symptome beim Pollenallergiker auf. Was viele nicht wissen: Die Pollenflugzeiten beschränken sich eben nicht nur auf die Frühjahrs- und Sommer-Monate. Ganz im Gegenteil. Bei den Frühblühern wie Erle oder Haselnuss beginnt der Pollenflug bereits im Januar und geht bis April.  

Die Mittelblüher, wie Buche, Kiefer und verschiedene Gräser, verbreiten ihre Pollen von Mai bis August. Und von September bis  in den Oktober hinein reicht die Pollenbelastung von sogenannten Spätblühern wie Beifuß oder auch Ambrosia.

Verdacht auf Heuschnupfen: Den Pollen auf der Spur

Die Pollenflugzeiten folgen grundsätzlich diesem Schema: Zunächst blühen die Bäume, dann die Gräser und schließlich bilden die Kräuter das Schlusslicht. Sollten Sie also jedes Jahr wieder zur gleichen Zeit an tränenden Augen, der juckenden Nase und Niesattacken leiden – und das auch außerhalb des Sommers – sollten Sie diese Pollenflug Zeiten im Hinterkopf behalten. Möglicherweise sind Sie Opfer eines Früh- oder Spätblühers. Bei Verdacht auf Heuschnupfen empfiehlt sich der Gang zum Allgemein- oder Hautarzt, um hier eine eindeutige Diagnose stellen zu können. So können Sie auch herausfinden, welche Pollen tatsächlich die Übeltäter für ihre persönlichen Beschwerden sind.  Sie sind sich unsicher, ob es sich eher um Heuschnupfen oder eine Erkältung handelt? Unser Selbsttest hilft Ihnen, es herauszufinden.

Pollenflugkalender und Pollenflugvorhersage: Wichtig für Pollenallergiker

Sobald Sie die Pollen kennen, die bei Ihnen die typischen Symptome des Heuschnupfens auslösen, können Sie den Pollenflugkalender ganz gezielt auf ihre Pollen hin unter die Lupe nehmen, um herauszufinden, wann Sie besonders auf der Hut sein müssen. Allerdings ist die Blütezeit nicht immer zu 100 Prozent gleich – es gibt Schwankungen von Jahr zu Jahr, die auch mit der Wetterlage zusammenhängen. Insofern kann auch die aktuelle Pollenflugvorhersage hilfreich sein, um herauszufinden, wie hoch die Pollenbelastung in Ihrer Region tatsächlich ist. Fliegen „Ihre“ Pollen gerade besonders stark, sollten Sie beispielsweise in dieser Zeit  Aufenthalte im Freien meiden bzw. die Fenster von Wohnung und Auto möglichst geschlossen halten. Auch das Haarewaschen am Abend hat sich bewährt, um  Pollen, die sich eventuell in den Haaren festgesetzt haben, vor dem Zubettgehen gezielt loszuwerden.

Hier finden Sie weitere praktische Tipps für Heuschnupfen-Allergiker.

Hier erfahren Sie mehr über die häufigsten allergieauslösenden Pflanzen und ihre Pollen bei Heuschnupfen.