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Adhatoda vasica

Adhatoda vasica ist die botanische Bezeichnung für die Arzneipflanze Indisches Lungenkraut. Die Adhatoda-Pflanze ist im Himalaya-Gebiet zu Hause und wurde bereits in der alten Heilkunst des Ayurveda in Indien vor 3.000 Jahren eingesetzt. Die Blätter der Adhatoda-Pflanze kamen damals zum Beispiel gegen Husten, Bronchitis und Asthma zur Anwendung. Heute wird die Adhatoda-Pflanze, bzw. der Wirkstoff aus den Blättern, also das Vasicin im Arzneimitteln eingesetzt, um Heuschnupfen Symptome auf natürliche Weise zu lindern und die Selbstheilungskräfte zu stärken. Darüber hinaus werden die Extrakte aus den Adhatoda-Blätern auch heute noch eingesetzt, um Erkältungsschnupfen, Asthma, Bronchitis oder Sinusitis zu behandeln.

Akupunktur

Die Akupunktur ist eine fernöstliche Heilmethode aus dem Bereich der Traditionellen Chinesischen Medizin. Bei Allergien kann Akupunktur unterstützend eingesetzt werden, um die Lebensenergie (das Qi) wieder zum Fließen zu bringen. Die Akupunktur sollte allerdings von einem Arzt mit spezieller Akupunktur-Ausbildung durchgeführt werden und ist nicht als alleinige Therapie bei Allergien wie Heuschnupfen geeignet.

Allergen

Ein Allergen ist eine Substanz, die im Körper aufgrund der Überreaktion des Immunsystems eine allergische Reaktion auslöst. Typische Allergene sind Pollen, Milbenkot, Tierhaare oder auch Schimmelpilze, bestimmte Nahrungsmittel oder Nickel.

Allergenkarenz

Die Allergenkarenz, also die Vermeidung des Kontakts mit dem Allergen ist grundlegende Maßnahme, um den Behandlungserfolg bei einer Allergie zu maximieren. Bei Heuschnupfen heißt das, den Kontakt zu Pollen möglichst zu vermeiden. Das ist zwar nicht ganz einfach, aber der Pollenflugkalender und die aktuelle Pollenflugvorhersage bieten eine erste Orientierung für den Allergiker.

Allergie

Bei einer Allergie handelt es sich per Definition um eine Überreaktion des Immunsystems auf für den gesunden Menschen völlig harmlose Stoffe. Die allergische Reaktion ist dabei primär auf die Ausschüttung des Botenstoffs Histamin zurück zu führen.

Allergietagebuch

Das Allergietagebuch dient dem Arzt bei der Diagnosestellung der Allergie als wichtige Orientierung, bevor die nötigen Allergietests durchgeführt werden. Hier kann der Allergiker seine Beschwerden und die Intensität der Symptome Tag für Tag notieren. Das Allergietagebuch für Pollenallergiker finden Sie hier zum Download.

Allergietest

Ein Allergietest gibt Aufschluss darüber, ob es sich tatsächlich um eine Allergie handelt und auf welche Allergene der Allergiker reagiert. Bei Heuschnupfen geht es darum, herauszufinden, ob der Pollenallergiker beispielsweise auf Laubbäume, Gräser oder Kräuter reagiert bzw. ob auch mehrere Pollenarten verantwortlich sind. Häufig liegen auch Kreuzallergien mit bestimmten Nahrungsmitteln bei Pollenallergikern vor, die aufgespürt werden müssen. Als Allergietest eignen sich insbesondere Hauttests wie zum Beispiel der Prick-Test. Aber auch die Laboruntersuchung auf IgE-Antikörper wird zur Diagnosefindung herangezogen. Häufig werden verschiedene Testarten zur Absicherung der Diagnose Heuschnupfen bzw. Allergie genutzt.

Allergische Rhinitis

Allergische Rhinitis ist der medizinische Fachbegriff für den allergischen Schnupfen. Dieser allergischen Schnupfen kann wie bei Heuschnupfen saisonal, also je nach Pollenflugzeit auftreten oder auch ganzjährig anhalten. Dies ist beispielsweise bei der Hausstaubmilbenallergie der Fall.

Allergisches Asthma

Allergisches Asthma ist eine häufige Folge von Heuschnupfen, wenn dieser nicht ausreichend behandelt wird. Denn bei Heuschnupfen besteht die Gefahr, dass ein Etagenwechsel stattfindet, in dessen Folge dann auch die unteren Atemwege, wie Bronchien und Lunge, betroffen sind. Die Pollenallergiker reagieren dann auf die Pollen nicht mehr „nur“ mit laufender Nase und tränenden und juckenden Augen, sondern mitunter auch mit Atemnot und Brustenge. Allergisches Asthma kann auch durch andere Allergene wie Schimmelpilze oder Tierhaare ausgelöst werden und bedarf einer gezielten Therapie. Besonders häufig tritt allergisches Asthma im Kindesalter auf.

Antiallergika

Antiallergika sind Medikamente gegen Heuschnupfen. Hier stehen auf der einen Seite chemisch-synthetische Arzneimittel zur Verfügung, andererseits aber auch natürliche Heuschnupfenmittel.

Antihistaminika

Antihistaminika sind Wirkstoffe, die zur Behandlung von Heuschnupfen eingesetzt werden können, da sie das für die allergische Reaktion teilweise verantwortliche Histamin in seiner Wirkung abschwächen bzw. diese Wirkung komplett aufheben. Teilweise rufen Antihistaminika allerdings Nebenwirkungen wie Müdigkeit hervor.

Antikörper

Bei Antikörpern handelt es sich um Abwehrstoffe, die vom Immunsystem gebildet werden. Typische Antikörper, die bei einer Allergie im Blut nachzuweisen sind, sind die sogenannten IgE Antikörper.

Asthma bronchiale

Bei Asthma bronchiale – im Volksmund auch schlicht weg Asthma genannt – kommt es zu einer anfallsartig auftretenden Verengung der Atemwege mit unterschiedlicher Intensität (Asthma Stufen I – IV). Man unterscheidet dabei allergisches Asthma von nicht-allergischem Asthma. Bei allergischem Asthma lösen Allergene wie Pollen oder Tierhaare den Asthmaanfall mit Atemnot und Brustenge aus, bei nicht-allergischem Asthma ist häufig eine Infektion der Atemwege oder auch kalte Luft oder Rauch Auslöser des Asthmaanfalls.

Ayurveda

Die Heilkunst des Ayurveda stammt aus  Indien und ist bereits mehrere tausend Jahre alt. Der Begriff Ayurveda bedeutet so viel wie: die Wissenschaft vom Leben. Die Pflanzenheilkunde spielt im Ayurveda neben Massagen, Yogaübungen und auch einer ayurvedischen Ernährung eine wichtige Rolle. So wurde im Ayurveda die Adhatoda-Pflanze in der Vergangenheit häufig bei Husten oder auch Bronchitis eingesetzt. Heute hat die ayurvedische Heilpflanze Indisches Lungenkrautauch in die westliche Welt Einzug gehalten