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Heuschnupfen Behandlung




Besser leben trotz Heuschnupfen: Heuschnupfenmittel und weitere Tipps für Pollenallergiker im Überblick



Was tun bei Heuschnupfen: Die wichtigsten Bausteine der Heuschnupfen-TherapieWas tun bei Heuschnupfen: Die wichtigsten Bausteine der Heuschnupfen-Therapie

Bei der Behandlung von Heuschnupfen spielen verschiedene Bausteine eine Rolle. Die Kontaktvermeidung mit dem Allergen und die aktive Mitarbeit des Pollenallergikers sind dabei beinahe ebenso wichtig wie die Behandlung mit Heuschnupfenmittel unterschiedlicher Art, die auf die Linderung der Symptome zielen. Hier kann heute auch die Naturheilkunde bei Heuschnupfen gute Dienste leisten: Ein „natürliches Breitband-Antiallergikum“ wirkt auf Basis der Adhatoda-Pflanze (Indisches Lungenkraut) gezielt und schnell gegen typische Heuschnupfensymptome wie brennende und tränende Augen oder die laufende Nase, ohne dabei müde zu machen. Nicht zuletzt gibt es mit der sogenannten Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie) auch eine Möglichkeit, die Ursache der Allergie, also die Überempfindlichkeit des Immunsystems gegen die Pollen in Angriff zu nehmen. Hier ist allerdings Geduld gefragt: Diese Hyposensibilisierung („Allergie-Impfung“) bei Heuschnupfen dauert in der Regel 3 bis 5 Jahre und kann immer nur für einige bestimmte Allergene gleichzeitig durchgeführt werden.

Den Kontakt mit den Pollen vermeiden

Zunächst einmal heißt es bei Heuschnupfen einmal mehr: Wissen ist Macht. Wer den Pollenflug „seiner“ Pollen kennt kann entsprechend reagieren und in dieser Zeit den Aufenthalt im Freien reduzieren beziehungsweise in der Pollenflugzeit zum Beispiel nicht bei offenem Fenster schlafen. Schließlich lautet das oberste Gebot für Heuschnupfen- Allergiker: Den Kontakt mit dem Allergen vermeiden. Hier haben sich der Pollenflugkalender und die aktuelle Pollenflugvorhersage als wichtige Hilfestellungen für Pollenallergiker erwiesen.

Was Sie gerade in Zeiten von Pollenflug bei Heuschnupfen beachten sollten und welche Tipps Ihnen das Leben mit Heuschnupfen erleichtern, lesen Sie hier.

Noch ein Tipp: Wer noch unsicher ist, welche Pollen die Übeltäter für den eigenen Heuschnupfen sind, dem kann das Allergietagebuch als gute Hilfestellung dienen. Notieren Sie hier Ihre Symptome möglichst täglich und nehmen Sie das Allergietagebuch am besten zu Ihrem nächsten Arztbesuch mit – für den Arzt kann es wichtige Hinweise für die Diagnosefindung enthalten!

Medikamente bei Heuschnupfen

Wie bei den meisten Erkrankungen gibt es auch für die Therapie von Heuschnupfen Medikamente. Die wichtigsten Medikamente bei Heuschnupfen sind neben sogenannten Mastzellstabilisatoren die Antihistaminika. Nasensprays mit Kortison (Glukokortikoide) kommen eher selten und bei Versagen vorheriger Therapie-Optionen zum Einsatz.

Grundsätzlich gilt: Wenden Sie Medikamente bei Heuschnupfen möglichst frühzeitig an, um Komplikationen wie Asthma vorzubeugen.

Mastzellstabilisatoren docken an den sogenannten Mastzellen an und blockieren hier die Freisetzung von Histamin, das für die allergische Reaktion verantwortlich ist. Mastzellstabilisatoren, die in Form von Augen- und Nasen-Sprays und  Tropfen verwendet werden, müssen bereits 14 Tage vor der Pollensaison eingenommen werden. Reizerscheinungen wie beispielsweise Kopfschmerzen sind vorübergehend möglich.

Antihistaminika, die sowohl lokal (z.B. Augentropfen, Nasensprays) oder systemisch (als Tabletten oder Tropfen zum Einnehmen) angewendet werden können, lindern die Heuschnupfen-Symptome auf andere Art und Weise: Histamin wird bei der Anwendung dieser Heuschnupfen Medikamente zwar noch freigesetzt, aber die Wirkung von Histamin wird abgeschwächt bzw. aufgehoben, indem die Antihistaminika die Histaminrezeptoren blockieren. Doch nur wenn Histamin auch an den Rezeptoren andockt, kommt es  zu einer allergischen Reaktion. Die Wirksamkeit der Antihistaminika bei Heuschnupfen gilt als gut und wurde auch immer wieder bestätigt. Insbesondere bei den Antihistaminika der ersten Generation kommt es allerdings immer wieder zu unerwünschten Nebenwirkungen. Müdigkeit und Benommenheit sind hier an erster Stelle zu nennen. Tägliche Aufgaben, die Konzentration erfordern, können mitunter nur noch eingeschränkt ausgeführt werden, auch die Verkehrstüchtigkeit ist möglicherweise beeinträchtigt.

Hilfe bei Heuschnupfen: Naturheilkunde als verträgliche Möglichkeit der Behandlung

Wer bei Heuschnupfen nach einer ganzheitlichen und natürlichen Möglichkeit der Behandlung sucht, kann auf die Kraft des  Indischen Lungenkrauts zurückgreifen. Indisches Lungenkraut  - auch bekannt unter dem Namen Adhatoda vasica – ist ein Phytotherapeutikum mit langer Tradition. Bereits vor 3.000 Jahren wurde das Indische Lungenkraut in der indischen Heilkunst des Ayurveda erfolgreich eingesetzt, um Atemwegserkrankungen zu behandeln.

Lesen Sie hier mehr über Indisches Lungenkraut.

Mehr über den Einsatz von Indischem Lungenkraut als Möglichkeit der Naturheilkunde bei Heuschnupfen erfahren Sie hier.

Alles über die natürliche Behandlung von Allergien (Naturheilkunde, ganzheitliche Ansätze), lesen Sie hier.

Für Geduldige: Die Hyposensibilisierung

Als weitere Option der Behandlung von Heuschnupfen gilt die sogenannte Hyposensibilisierung. Diese Form der Therapie von Heuschnupfen setzt an der Ursache, also der Fehlreaktion des Immunsystems auf an sich harmlose Erreger wie eben Pollen,  an. Bei dieser „Allergie-Impfung“ wird das Immunsystem nach und nach an das Allergen gewöhnt, in dem man Immunsystem und Allergen immer wieder aufeinander „los lässt“. Der Körper gewöhnt sich an das Allergen, der Feind wird nach und nach als immer ungefährlicher eingestuft. Dementsprechend lässt auch die allergische Reaktion nach, sofern alles nach Plan läuft. In der Regel erhält der Patient das Allergen in Form einer verdünnten Lösung (subkutane Hyposensibilisierung), die dem Pollenallergiker ein- bis zweimal pro Woche in ansteigender Dosierung in den Oberarm gespritzt wird. Das Zeitintervall der Spritzen wird schließlich größer, man muss dann nur noch alle zwei bis vier Wochen zum Arzt. Teilweise wird die Hyposensibilisierung auch mit Tabletten statt mit einer Lösung durchgeführt.

Die Hyposensibilisierung dauert etwa 3-5 Jahre, die Erfolgsquote liegt bei etwa 80 Prozent, besonders Kinder sprechen gut auf die Allergie-Impfung an. Allerdings bedeutet Erfolg nicht zwingend, dass die Symptome ganz ausbleiben. Allerdings berichten  Pollenallergiker über eine Besserung der Symptome. Begonnen wird die Hyposensibilisierung im Herbst, häufig stellt sich eine Besserung bereits in der kommenden Pollensaison ein. Klar ist: Insbesondere in der ersten Phase der Hyposensibilisierung muss man mit durch sie ausgelösten allergischen Reaktionen wie Quaddeln, Juckreiz, Niesreiz oder Unwohlsein rechnen. Auch ein Kreislaufschock ist grundsätzlich möglich. Daher sollte der direkte Kontakt mit dem Allergen immer unter Aufsicht des Arztes erfolgen, so dass dieser im Fall des Falles die richtigen Gegenmaßnahmen einleiten kann.