Pollen-Check - Ihr Heuschnupfen Ratgeber

Drucken | Seite empfehlen | Bookmark

Aktuelle Pollenvorhersage



Pollenflugvorhersage - PollenvorhersageDie aktuelle Pollenflug 3-Tages Vorhersage für Deutschland.

> weiter

Pollenflug-App für Smartphone,
iPad & Tablet PC


Pollenflugvorhersage - Pollenvorhersage
Auch unterwegs immer aktuell informiert:
Der Pollen-Check für Smart- phone, iPad & Tablet PC.

> weiter

Heuschnupfen-Lexikon | Nützliche Links | Datenschutz | Impressum


Heuschnupfen-Tagebuch



Heuschnupfen-Tagebuch zum DownloadDas Tagebuch Ihrer Allergiesymptome kann Ihrem Arzt wichtige Informationen liefern.

> weiter

Pollenflugkalender



PollenflugkalenderDer praktische Pollenflugkalender bietet Ihnen eine Übersicht über die Blütezeiten der verschiedenen Pollenverursacher.

> weiter
Heuschnupfen Wissen




Häufige Arten von Allergien im Überblick

Allergien sind so vielfältig wie die Allergene selbst, die eine allergische Reaktion auslösen können. Von Pollen über Schimmelpilze bis hin zu Milben oder Nahrungsmitteln  - die Liste von potentiellen Allergenen ist schier endlos.

Heuschnupfen:  Eine der häufigsten Allergien in Deutschland

Zu den häufigsten Allergiearten in Deutschland zählt der Heuschnupfen. Man geht davon aus, dass hierzulande etwa 30 Prozent der Bevölkerung Pollenallergiker sind. Interessant ist, dass es häufig nicht bei einer einzigen Allergie bleibt. So entwickeln Pollenallergiker, die auf Birken allergisch sind, häufig  eine weitere Allergie, zum Beispiel gegen Äpfel. Dies hängt mit der ähnlichen Struktur der Allergene (Proteine/Eiweißstrukturen) zusammen. Man spricht hier auch von einer sogenannten Kreuzallergie.

Heuschnupfen: Eine der häufigsten Allergien in DeutschlandBei Heuschnupfen handelt es sich um eine saisonal auftretende Allergie. Das heißt, die Pollenallergiker reagieren immer dann mit typischen Symptomen wie juckenden oder brennenden Augen, allergischem Schnupfen oder auch Abgeschlagenheit und Müdigkeit, wenn die jeweils verantwortlichen Blütenpollen oder Gräser ihre Blütezeit haben. Das kann im Februar ebenso schon der Fall sein, wie in den Sommermonaten. Um herauszufinden, welche Pollen die unangenehmen Heuschnupfen Symptome auslösen, stehen verschiedene Allergietests wie beispielsweise der Prick-Test zur Verfügung. Sobald man weiß, welche Allergene individuell für den Heuschnupfen verantwortlich sind,  können die Betroffenen auch aktiv reagieren. Dabei hilft es, den Pollenflug der jeweiligen Pollen zu kennen, so dass man sich in dieser Zeit nicht zu häufig draußen aufhält bzw. einen Urlaub in eine pollenarme Region wie das Gebirge oder ans Meer plant. Darüber hinaus gibt es heute verschiedene Behandlungsmöglichkeiten bei Heuschnupfen, die das Ziel haben, die Symptome möglichst gut in den Griff zu bekommen und entsprechend die Lebensqualität der Pollenallergiker zu verbessern. Neben chemischen Antihistaminika steht hier auch eine gut verträgliche, natürliche Hilfe gegen Heuschnupfen zur Verfügung: Das indische Lungenkraut (auch als Adhatoda Pflanze bezeichnet) gilt heute als effektive Möglichkeit, Heuschnupfen ganzheitlich zu bekämpfen. Denn indisches Lungenkraut, das bereits in der Heilkunst des Ayurveda in Indien zum Einsatz kam, stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte und kann auf diese Weise dazu beitragen, die allergischen Symptome bei Heuschnupfen zu bekämpfen. Das enthaltene Vasicin besitzt die Eigenschaft, die Bronchien zu entkrampfen und auch zu erweitern. Insofern wird die Atmung auf diese Weise erleichtert und der Abtransport von Schleim verbessert.

Indisches Lungenkraut: Für alle, die bei Heuschnupfen auf die Kraft der Natur setzen und auf diese Weise die herkömmliche Therapie der allergischen Rhinitis ergänzen möchten bzw. nach einer wirkungsvollen Alternative suchen.

Lesen Sie hier mehr über die Heilpflanze Indisches Lungenkraut (Adhatoda vasica).

Es gibt also Möglichkeiten, den Heuschnupfen und seine Symptome auch auf natürliche und entsprechend gut verträgliche Weise effektiv in den Griff zu bekommen. Lesen Sie hier weitere, umfassende Informationen über Heuschnupfen und erfahren Sie mehr über Symptome sowie Diagnose der Pollenallergie und der Heuschnupfen Therapie. Hier finden Sie die besten Tipps und Antworten auf die Frage „Was tun bei Heuschnupfen“.

Weitere Allergiearten



Neurodermitis: Wenn die Haut verrückt spielt



Neurodermitis: Wenn die Haut verrückt spieltMan geht davon aus, dass heute etwa 4 Millionen Menschen in Deutschland von Neurodermitis betroffen sind, jedes 8. Schulkind leidet unter dieser chronischen und in Schüben verlaufenden Hauterkrankung. Die Neurodermitis wird als eine Form der Atopie bezeichnet. Bei der Atopie handelt es sich um eine vererbte Überempfindlichkeit des Immunsystems auf verschiedene Auslöser, das heißt, in der Familie trat die entsprechende Allergie bereits auf.

Bei der Neurodermitis ist es vor allem die Haut, die von der allergischen Reaktion auf unterschiedliche Allergene wie zum Beispiel Nahrungsmittel, Pollen oder auch Nikotin, betroffen ist. Kommt es zum Kontakt mit derartigen Triggerfaktoren, wird ein akuter Neurodermitis-Schub ausgelöst. Mitunter kann auch die Psyche bei Neurodermitis eine Rolle spielen – sowohl  Stress als auch Freude können einen akuten Neurodermitis-Schub auslösen. Ein eindeutiger Ursache-Wirkungs-Zusammenhang konnte allerdings noch nicht ermittelt werden. Es scheint, als ob bei Neurodermitikern verschiedene Faktoren zusammenkommen. Die Wissenschaft arbeitet an der Aufklärung dieser Frage weiter auf Hochtouren.

Juckreiz und trockene Haut als Hauptsymptome bei Neurodermitis

Die Haut ist bei Neurodermitis sehr trocken und schuppt, Neurodermitis-Patienten sind von dem quälenden Juckreiz, der häufig in der Nacht auftritt, mitunter extrem beeinträchtigt. Die Neurodermitis beginnt häufig bereits im Säuglingsalter, erkennbar zum Beispiel am Milchschorf im Gesicht. Nicht selten kommt es zu bakteriellen Zusatzinfektionen der Haut, beispielsweise mit dem Herpes-simplex-Virus. Darüber hinaus sind beispielsweise auch tränende Augen oder Heuschnupfen bei einem akuten Neurodermitis Schub möglich.

Die Neurodermitis Behandlung

Neurodermitis ist grundsätzlich nicht heilbar – dennoch gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Neurodermitis Behandlung, die eine Verbesserung der Lebensqualität für Neurodermitis Patienten mit sich bringen kann. Bei einem akuten Schub werden beispielsweise Medikamente wie Kortisonsalben oder auch Antihistaminika verordnet. Doch auch und gerade außerhalb eines Neurodermitis Schubes kann der Patient einiges tun: Das Stichwort heißt „Basispflege bei Neurodermitis“.

Medizinische Hautpflege bei Neurodermitis: Johanniskraut als Naturstoff

Medizinische Hautpflege bei Neurodermitis: Johanniskraut als NaturstoffSo spielt die intensive, richtige Hautpflege bei Neurodermitis eine wichtige Rolle, um der Hauttrockenheit entgegen zu steuern und Entzündungen zu lindern. Unterstützend zur täglichen Anwendung von feuchtigkeitsspendenden und rückfettenden Cremes und Lotionen in der beschwerdefreien Zeit, kann gerade auch bei beginnenden Schüben und leichtem Juckreiz die Kraft der Natur gute Dienste leisten, genauer gesagt die Arzneipflanze Johanniskraut. Das bestätigen auch Dermatologen der Universität Freiburg. Den Wissenschaftlern zufolge verfügt insbesondere das in Johanniskraut enthaltende Hyperforin über antibakterielle Eigenschaften und hemmt das Wachstum insbesondere der Bakterienstämme, die bei über 90 Prozent von Neurodermitikern besonders häufig auftreten. Zu diesen antibakteriellen Eigenschaften von Johanniskraut kommen auch entzündungshemmende Effekte hinzu. Auf Grundlage dieser Forschungsergebnisse entwickelten Freiburger Wissenschaftler eine hyperforinreiche Intensivpflege (Bedan®).

Bedan® zur Pflege der trockenen und empfindlichen Haut auch bei Neurodermitis ist inzwischen – kombiniert mit den hautschützenden Stoffen Dexpanthenol und Allantoin – als Creme, Lotion, Gesichtscreme und Duschlotion in Apotheken erhältlich.

Mehr über Bedan® zur unterstützenden Hautpflege bei Neurodermitis lesen Sie unter www.bedan.de

Lebensmittelallergie bzw. Nahrungsmittelallergie

Lebensmittelallergie bzw. NahrungsmittelallergieBei einer echten Nahrungsmittelallergie genügen im Gegensatz zu sogenannten Unverträglichkeiten bereits geringste Spuren eines Allergens, um eine allergische Reaktion auszulösen. Eine allergische Reaktion im Rahmen einer Lebensmittelallergie macht sich in der Regel bereits wenige Minuten nach dem Verzehr bemerkbar und äußert sich mit Symptomen wie Quaddeln, Hautrötungen, Atemnot, Erbrechen, Durchfall oder auch Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme bis hin zum anaphylaktischen Schock. Eine Nahrungsmittelallergie kann also durchaus gefährlich werden. Umso wichtiger ist es, mit Hilfe einer genauen Diagnostik (in der Regel Haut- und Bluttests) herauszufinden, welche Allergene für die allergische Reaktion verantwortlich sind. Denn nicht immer sind die auslösenden Nahrungsmittel für die Allergie so eindeutig wie es beispielsweise bei Äpfeln oder Meeresfrüchten der Fall ist. Erdnuss-Spuren verstecken sich beispielsweise häufig in Fertigprodukten oder auch in Schokolade. Da die wichtigste Therapie für den Nahrungsmittel-Allergiker darin besteht, die allergieauslösenden Nahrungsmittel zu meiden, sollten Allergiker daher immer genau auf die Inhaltsstoffe von Fertigprodukten achten und im Zweifelsfall auch im Restaurant gezielt nachfragen.

Neben der Vermeidung des Allergens spielen bei der Therapie der Nahrungsmittelallergie auch gezielt eingesetzte Medikamente eine wichtige Rolle.  So empfiehlt es sich bei erhöhtem Risiko für einen anaphylaktischen Schock ein Notfallset bei sich zu haben, das der Arzt für Sie zusammenstellt.

Nahrungsmittelallergie als Kreuzallergie bei Heuschnupfen

Gut zu wissen: Eine Nahrungsmittelallergie entwickelt sich häufig als Kreuzallergie bei Heuschnupfen. Der Grund liegt darin, dass es sich um eine ähnliche Struktur der Allergene handelt. Es besteht also beispielsweise mehr Ähnlichkeit zwischen Birkenpollen und Äpfeln, als der Laie vermuten mag. Sollte es sich bei der Nahrungsmittelallergie also um eine Kreuzallergie handeln, kann eventuell die Hyposensibilisierung als Therapie des Heuschnupfens eine verbesserte Verträglichkeit gegenüber dem entsprechenden Nahrungsmittel mit sich bringen.

Die Tierhaarallergie

Die TierhaarallergieBei der Tierhaarallergie werden meist die lieb gewonnenen Haustiere zum Problem. Denn besonders häufig reagieren Tierhaar-Allergiker auf Hamster oder Meerschweinchen, auch die Katzenhaarallergie oder die Hundehaarallergie ist weit verbreitet. Das typische Symptom bei einer Tierhaarallergie ist der allergische Dauerschnupfen (auch allergische Rhinitis), der ganzjährig auftritt.

Generell ist es für Tierhaarallergiker wichtig, den Kontakt mit den entsprechenden Tieren zu meiden. Das ist die eigentliche Therapie der Tierhaarallergie. In der Regel bleibt dann also nur die Abschaffung des Haustieres. Sollten Sie Ihren Vierbeiner bzw. Ihren gefiederten Freund (auch Wellensittiche, Papageien und Kanarienvögel können Allergien auslösen) nicht abgeben wollen, wird das Schlafzimmer für das Tier auf jeden Fall zur Tabu-Zone. Empfehlenswert ist es eher, Hund, Katze & Co., wenn möglich, draußen zu halten. Die gründliche Reinigung von Polstermöbeln und das häufige Lüften ist hier das oberste Gebot. Noch ein Tipp: Bei einer Tierhaarallergie sollten Sie das Material Ihrer Kleidung vor dem Kauf genauer unter die Lupe nehmen. Kaninchenfell, Katzenhaare, Pelz – auch hier tummeln sich potentielle Allergene!

Hausstaubmilbenallergie

HausstaubmilbenallergieMilben sind unsere heimlichen Untermieter, denn sie ernähren sich von menschlichen Hautschuppen. Sie befinden sich überall – auch in der saubersten Wohnung. Insbesondere in unseren Matratzen und auf Polstermöbeln haben sie ihr Revier. Während Nicht-Allergiker allerdings die kleinen Tierchen gar nicht wahrnehmen, reagieren Allergiker umso heftiger: Typische Hausstaubmilbenallergie Symptome sind beispielsweise der allergische Dauerschnupfen und eine chronisch verstopfte Nase. Auch ein häufiger Niesreiz und die ständig juckende Nase können für Haustaubmilben-Allergiker zum Thema werden. Dabei reagieren Allergiker bei der Hausstaubmilbenallergie nicht auf die Milben selbst, sondern auf den Kot, den diese hinterlassen.

Für Hausstaubmilben-Allergiker stehen verschiedene Möglichkeiten der Therapie zur Verfügung: Zum einen geht es darum, den Kontakt zu den Milben möglichst zu meiden. Hier können entsprechende Anti-Milben-Mittel aus der Apotheke zum Einsatz kommen, die auf die Matratze oder auch Teppiche gesprüht werden. Darüber hinaus stehen spezielle Encasings, also milbenundurchlässige Matratzenbezüge  zur Verfügung. Auch vor Stofftieren machen Milben nicht halt. Diese sollten daher regelmäßig bei 60 Grad gewaschen werden.

Insektengiftallergie: Vor allem vor Bienen und Wespen droht Gefahr

Insektengiftallergie: Vor allem vor Bienen und Wespen droht GefahrBei der Insektengiftallergie spielt hierzulande insbesondere die Allergie gegen Bienen bzw. die Allergie gegen Wespen eine wichtige Rolle. Allergiker reagieren auf das Gift von Biene bzw. Wespe deutlich heftiger als Nicht-Allergiker. Die Reaktion setzt in der Regel wenige Minuten bis zu einige Stunden nach dem Stich ein.

Während bei Nicht-Allergikern alleine die Stich-Stelle anschwillt und schmerzt, betrifft die Reaktion beim Allergiker häufig den ganzen Körper - Übelkeit, Hautausschlag oder auch Juckreiz sowie ein starker Blutdruckabfall, der bis zum anaphylaktischen Schock führen kann, sind möglich. Gefahr droht bei einer Insektengiftallergie vor allem auch dann, wenn die Biene oder Wespe zum Beispiel beim Trinken einer Limonade mit in den Mund gerät. Sticht das Insekt dann zu, sind lebensgefährliche Schwellungen in Mund und Rachen möglich. Insofern sollten also gerade Insektengift-Allergiker gleich doppelt aufmerksam beim Verzehren von Speisen und Getränken unter freiem Himmel sein!

Ein wichtiger Hinweis: Sollten Sie erstmals nach einem Stich bemerken, dass die örtliche Schwellung deutlich größere Ausmaße als üblich nach einem Bienen- bzw. Wespenstich annimmt bzw. diese Schwellung  auch länger anhält, könnte dies ein erster Hinweis auf eine Insektengiftallergie sein, die sich auch erst im Laufe des Lebens entwickeln kann. Auch stärkere Schmerzen an der stark geschwollenen Einstichstelle können ein Indiz auf eine sich ausbildende Insektengiftallergie sein. Suchen Sie bei diesem Verdacht einen Arzt auf und lassen Sie einen Test auf die Insektengiftallergie durchführen. Möglicherweise ist es notwendig, dass Sie für den Fall eines anaphylaktischen Schocks in Zukunft ein Notfallset, mit einem Antihistaminikum bzw. Kortisonpräparat und Adrenalin, mit sich führen müssen.