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Fehlreaktion des Immunsystems: So entsteht eine Allergie

Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem überempfindlich. An sich völlig harmlose Stoffe – seien es Pollen, Hausstaub oder auch Meeresfrüchte – lösen im Immunsystem von Allergikern Alarmstufe rot aus. Die Zeichen stehen auf Abwehr. Der vermeintliche Feind – also das Allergen - muss bekämpft werden. Eine Reaktion, die gegenüber Krankheitserregern wie Viren und Bakterien durchaus sinnvoll ist, die aber bei so harmlosen Stoffen wie Blütenpollen für Allergiker zum Problem wird. Schließlich fliegen die Pollen jedes Jahr wieder und wir sind nirgends wirklich sicher vor ihnen.

Die allergische Reaktion: Nie beim ersten Kontakt mit dem Allergen

Fehlreaktion des Immunsystems: So entsteht eine Allergie Grundsätzlich wird uns eine Allergie nicht in die Wiege gelegt. Also zumindest nicht direkt. Denn genetische Faktoren spielen durchaus eine Rolle, wenngleich auch Umwelteinflüsse wie Schadstoffe, übertriebene Hygiene oder ein zu kurzes Stillen als Auslöser von Allergien diskutiert werden. Fest steht: Wenn beide Elternteile unter derselben Allergie leiden, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass auch das Kind in die Allergie-Fußstapfen tritt, bei 60 bis 80 Prozent. Diese vererbte Neigung zu einer Allergie bezeichnet man als Atopie. Allerdings bricht die Allergie niemals beim ersten Kontakt mit dem Allergen aus. Das Immunsystem muss seinen Feind erst einmal kennen lernen und die Abwehrzellen aktivieren. Man spricht hier von der Phase der (symptomfreien) Sensibilisierung, das heißt, nach dem ersten Kontakt mit dem Allergen werden spezielle Antikörper (in der Regel sogenannte igE-Antikörper) gebildet, diese Phase bildet  im Vorfeld die Grundvoraussetzung der ersten allergischen Reaktion mit all ihren unangenehmen Symptomen. Die Antikörper, die die Basis für die Ausbildung einer allergischen Reaktion bilden, sind grundsätzlich im Blut nachweisbar.

Die allergische Reaktion: Das passiert im Körper

Trifft dann das Immunsystem erneut auf das Allergen – also den vermeintlichen Feind – werden nicht nur jedes Mal noch mehr Abwehrstoffe produziert, sondern gleichzeitig wird auch der Botenstoff Histamin aus den Mastzellen (den Zellen des Immunsystems) ausgeschüttet. Die Blutgefäße erweitern sich, typische Symptome wie die fließende oder juckende Nase, tränende Augen oder auch Hautausschlag stellen sich ein. Auch der Blutdruck sinkt ab. Und das kann durchaus gefährlich werden. Sinkt der Blutdruck zu stark, droht der anaphylaktische Schock. Hier ist schnelle Hilfe gefragt. In der Regel allerdings sind die Symptome einer Allergie häufiger unangenehm als wirklich gefährlich. Hier gibt es aber auch Unterschiede. Das Augenjucken, Niesen und die fließende Nase sind bei Heuschnupfen natürlich lästig – wer allerdings beispielsweise auf Insektengift allergisch reagiert und von einer Biene gestochen wird, sollte sich umgehend in ärztliche Behandlung begebene beziehungsweise den Notarzt verständigen.